Enricos Reisenotizen

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Kulinarische Ausflugstipps: Welche Highlights ich wieder besuchen möchte.

Ich liebe kulinarische Ausflüge - hier ins Trüffelparadies von Gergely Érsek

Es entspannt einfach und die Vorfreude ist groß, wenn man jetzt schon seine Reisen und Urlaube zu planen beginnt. Aber auch kleine Ausflüge können und sollen überlegt sein.  

Steirische Schmankerl

Bei einigen dieser Tipps war ich selbst schon, andere werden hoffentlich bald folgen. Ich liebe es einfach einen Ausflug mit einem kulinarischen Erlebnis zu verbinden. Diese Einstellung führte mich bereits in die Steiermark, wo sich ein Besuch beim Zotter (Schokolade), beim Gölles (Essig und Spirituosen), bei Vulcano (Schinken) und bei der Ölmühle Berghofer (Kürbisöl und verschiedene Mehle) wärmstens empfehlen lassen.

Bei all diesen Produzenten kann man die Köstlichkeiten nicht nur verkosten, sondern bei einer Führung auch jede Menge über die Produkte und deren Herstellung erfahren. Und wer dann vielleicht noch eine Nacht oder mehr im Thermenhotel Sonnreich bucht, kommt sicher entspannt und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurück.

Burgenländische Paradeiser, Knoblauch und mehr 

Tomaten- oder Knoblauchfreunden, die einen Burgenland-Ausflug starten, empfehle ich bei der Familie Stekovics vorbeizuschauen. Hier kann man nicht nur die besten Paradeiser erstehen, sondern auch verschiedene Zwiebelsorten, Knoblauch und Erdäpfel, sowie die unterschiedlichsten Produkte aus der Verarbeitung der eigenen Früchte.

Paradeiser, Paradeiser - der Stekovics hat eine Riesenauswahl
Paradeiser, Paradeiser - der Stekovics hat eine Riesenauswahl

Im Sommer – so wieder erlaubt – gibt es auch Führungen auf die Felder und im Frühjahr kann man im Shop das eine oder andere Paradeiserpflänzchen für den eigenen Balkon holen. Natürlich mit den besten Tipps zur Aufzucht, wie auch mit den besten Rezepten nach der Ernte.

Waldviertler Mohn

Zur Mohnblüte solltet ihr unbedingt im Mohndorf Amschlag vorbeifahren. Mit dem Traktor geht's dann im Anhänger auf die Felder, wo der Mohn in verschiedenen Farben blüht und man erfährt auch hier vieles über diese Pflanze.

Ein blühendes Mohnfeld bei Amschlag
Ein blühendes Mohnfeld bei Amschlag
Klarerweise kann im Mohnshop auch die verschiedenen Mohnsorten mit nach Hause nehmen, Rezepte studieren und im Dorfgasthaus jede Menge Produkte aus und mit Mohn ausprobieren. Aber allein schon der Blick auf die Mohnfelder ist sehenswert. Fotoapparat keinesfalls vergessen.

Käse aus Heidenreichstein

Käseliebhaber zieht es wahrscheinlich ins Waldviertel nach Heidenreichstein. In der Käsemacherwelt lernt man in der Schaukäserei nicht nur vieles über die Käseherstellung, sondern kann auch gleich die vielen verschiedenen Sorten verkosten.  

Die köstliche Peppersweet der Käsemacher
Die köstlichen Peppersweet der Käsemacher

Mein Favorit ist eindeutig der Waldviertler Selchkäse (gibt es auch beim Merkur) und die Peppersweet oder die Yellobell mit Frischkäse gefüllt. Hmmm, einfach köstlich.

Balsamicoessig aus Klosterneuburg

Ihr glaubt für ausgezeichneten Balsamico müsst ihr nach Modena? Weit gefehlt. Ich empfehle entweder einen Besuch beim Gölles in der Steiermark oder ihr macht euch einfach auf den Weg nach Klosterneuburg in die Acataia von Staatsopernsänger Herwig Pecoraro.

Balsamicoessig aus Klosterneuburg
Balsamicoessig aus Klosterneuburg

Auch hier sind Führungen möglich und der Essig ist multo bene. Probiert euch einfach einmal durch die unterschiedlichen Reifegrade durch ...

Mozartkugeln aus Salzburg

Mozartkugeln kennt doch eh ein jeder – Touristensouvenir. Falsch gedacht. Ich meine nicht die industriell gefertigten Kugeln, die es in jeden Supermarkt und Tourishop zu kaufen gibt. Ich spreche hier von den Echten, den Einzigen, den Zartschmelzenden, jenen Mozartkugeln, für die sich der Besuch der Stadt Salzburg allein schon lohnen würde. (Natürlich sollte man – wenn man schon da ist, auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen und vielleicht eine Jedermann-Aufführung besuchen).

Es gibt einfach keine Besseren: Die echten Mozartkugeln vom Fürst in Salzburg (Foto © Konditorei Fürst)
Es gibt einfach keine Besseren: Die echten Mozartkugeln vom Fürst in Salzburg (Foto © Konditorei Fürst)

Aber diese kleinen Kugeln in ihrer silbernen Verpackung mit dem blauen Aufdruck kann so gut nur einer herstellen: Der Fürst in Salzburg. Also wenn ihr schon da seid: nichts wie rein in die Konditorei (es gibt mehrere Standorte in der Stadt) und ich schwöre: ihr esst nie wieder eine andere Mozartkugel …

Ungarische Trüffel

Doch nicht nur in Österreich gibt es köstliches zum Kennen lernen und probieren. Wer einen Sprung über die Grenze zu Ungarn macht, kann sich in Érsek Éden auf Trüffelsuche begeben und danach einige Köstlichkeiten probieren, die Gergely Érsek aus den Trüffeln herstellt.

Ein Gedicht für die Augen und den Gaumen  - die Trüffelkreationen von Érsek Éden
Ein Gedicht für die Augen und den Gaumen - die Trüffelkreationen von Érsek Éden

Allein schon wie die Gerichte aussehen – ein Genuss und dann auch noch der Geschmack! Jeden Cent wert. Liebhaber der besonderen Knolle können sie dann auch noch mit nach Hause nehmen – natürlich auch mit Verwertungstipps des Meisters…

Salz und Fisch aus Piran

Urlaub am Meer – danach sehnen wir uns alle schon. Sollte es euch dieses Jahr in die Gegend von Piran verschlagen, solltet ihr nicht nur unbedingt die Stadt entdecken (sehr sehenswert) sondern auch die Salzbänke besichtigen. Auch heute wird hier noch Salz gewonnen.

Ein guter Fisch, dieses Kräutersalz und ein paar Tropfen gutes Olivenöl - mehr braucht es nicht
Ein guter Fisch, dieses Kräutersalz und ein paar Tropfen gutes Olivenöl - mehr braucht es nicht

Leider habe ich es bei meinem letzten Besuch nicht zu einer Führung geschafft, aber man braucht ja auch Gründe um wieder zu kommen. Ein weiterer Grund wäre auch die Fonda Fischfarm zu besichtigen. Und vielleicht auch wieder einmal Vanja Duc zu besuchen. Sein Olivenöl zählt für mich zu den besten. Probiert auf jeden Fall das Zitronen-Olivenöl.

Bei der Olivenöl-Verkostung mit Vanja Duc
Bei der Olivenöl-Verkostung mit Vanja Duc

Meine Empfehlung: ein Wolfsbarsch von Fonda, nur mit dem Kräutersalz von Piran (die Kräutermischung und Salz gibt es auch für Fleisch) gewürzt und dann nach dem Braten mit ein wenig Zitronen-Olivenöl von Vanja verfeinert. Eine Köstlichkeit!

Meine Besuchserlebnisse erfahrt ihr mit einem Klick auf die Links. Auf der Spezialitätenseite von askEnrico findet ihr auch noch viele andere Ideen für Kulinarikausflüge.

Naive Kunst im museum gugging
Auf in die WIG – Spazieren im Lockdown

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