Enricos Reisenotizen

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Einmal hinter die Karawanken schauen

Einmal hinter die Karawanken schauen

Warum uns der Songcontest nach Slowenien lockte  

Von Josef Wallner (Text) und Norbert Eisner (Fotos)
ESC-Woche in Wien. Die ganze Stadt ist in Partystimmung. In einer der vielen ORF-Shows sollen Prominente lustige Statements zu den teilnehmenden Ländern abgeben.

Mit einer gehörigen Portion Selbstironie, ob echt oder gespielt ist gleichgültig, gelingt das nur Birgit Sarata bravourös. Die anderen glänzen mit hinlänglich bekanntem österreichischen Kabarettistenschmäh (gähn) oder blankem Unwissen, vor allem wenn es, was für eine Überraschung, um unsere Nachbarn, nicht die Deutschen, Italiener und Schweizer, sondern die anderen, geht. Schon klar: Die Sendung soll so funktionieren, Nichtwissen, ein bissl ironisch gebracht, bringt Sympathie und Schulfernsehen braucht in dieser fantastischen Woche, so viele Wiener mit einem Lächeln im Gesicht, werde ich wahrscheinlich mein ganzes Leben nicht mehr sehen, wirklich niemand.

Die andere Seite der Karawanken … (Foto © Norbert Eisner)

Aber wundern darf man sich schon ein wenig, wenn ein Ö3-Moderator meint, zu Slowenien falle ihm nichts ein gar nix. Immerhin, seine Kollegin aus dem TV-Nachmittagsprogramm berichtet von einer Insel in einem See, die es dort gäbe, und die Bled hieße. Schnitt. Und was jetzt kam, liebe Leserinnen und Leser, wissen sie bestimmt, wetten? Richtig, ein paar Bled-Schmähs. Also Witze, deren langer Bart jeden Hipster neidig werden lässt. Aber sie bringen uns, Norbert Eisner und mich, auf die Idee, für ask-enrico wieder einmal hinter die Karawanken, nach Veldes, wie Bled auf Deutsch heißt, so umgehen wir gleich die Witzfalle, zu schauen.

Endlich am Ziel (Foto © Norbert Eisner)

Veldes liegt in Krain. Krain? Ja, das Land, aus dem die Würstel und diese spezielle Volksmusik kommen. Einst hieß es: „Vermöge seiner eigenartigen landschaftlichen Reize nimmt das Kronland Krain unter den österreichischen Provinzen eine hervorragende Stellung ein." Österreich in dieser Form gibt es nicht mehr und Krain, das slowenische Zentralland, kennen die Slowenen nur mehr in seinen Teilen Ober-, Unter- und Innerkrain – Gorenjska, Dolenjska und Notranjska. Dazu kommt noch die Weißkrain oder Bela Krajina. Sowieso müsste Krain eigentlich Grün heißen, eine grüne Oase in der Mitte Europas, ein Land wie aus dem Bilderbuch. (Nein, wir bekommen kein Honorar von der slowenischen Tourismuswerbung, aber mit ein bisschen selektiver Wahrnehmung, entdecken Sie links etwas Schiaches, dann schauen Sie eben nach rechts, werden sie unserer Krain-Begeisterung sicher etwas abgewinnen können.)

 Die Geschichte geht weiter im Buch "Unterwegs in Altösterreich. Kakanische Reisen von Siebenbürgen bis Triest" im Verlag Berger

www.verlag-berger.at

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