Enricos Reisenotizen

Reisen, Reisen, Reisen, andere Länder und Menschen kennen lernen. Wir berichten über unsere ganz persönlichen Reiseerlebnisse und laden Sie ein mit uns neue Destinationen zu entdecken
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(K)ein ganzer Tag in Šmartno …

Mystisch: Šmartno bei Nacht

Ein kleiner, mittelalterlicher Ort in der Brda. Umringt von einer Stadtmauer mit malerischen alten Häusern, viel Kultur und einer wunderbaren Aussicht über die Umgebung … 

Im Frühjahr, wenn die Kirschen blühen muss es hier besonders schön sein, aber auch das große Kirschenfest, wenn der ganze Ort rot geschmückt ist, muss traumhaft sein. Bei unserem Besuch war es bedeckt, kalt und regnerisch – und trotzdem wunderschön …

Es ist schon dunkel, als wir ankommen ...
Es ist schon dunkel, als wir ankommen ...

Es ist bereits spätabends als wir in der kleinen Stadt eintreffen. Kaum ein Mensch ist mehr auf der Straße und irgendwie befürchte ich alle Einwohner mit dem lautstarken Rollen meines Köfferchens aufzuwecken. Doch nichts passiert. Keine wütenden Reaktionen oder Fenster knallen...

Der Eingang zu unserer Unterkunft bei Tageslicht
Der Eingang zu unserer Unterkunft bei Tageslicht
Schnell wird in einem der alten Häuser eingecheckt, das wunderbar renoviert auf Gäste wartet. Geschmackvoll eingerichtet, innen modern, außen wurden die alte Fassade und sein Aussehen erhalten. Dem Gast fehlt es an nichts, sogar das Wlan funktioniert prima. Doch eines fehlt Unsportlichen doch: Der Aufzug. (mehr über die Übernachtungsmöglichkeiten im Aldilà erfährst Du hier auf askEnrico)
Bei der Olivenölverkostung im Kulturheim
Bei der Olivenölverkostung im Kulturheim

Doch keine Zeit sich jetzt darüber lang Gedanken zu machen. Wir müssen aufbrechen, auf uns wartet im Kulturhaus schon die Olivenöl-Verkostung. Nach einer kurzen Einführung wie man das Öl im Mund zu verteilen, wie zu atmen und zu schlucken hat, geht es schon ans Verkosten. Es ist schon spät und ich gestehe, so ganz bin ich nicht bei der Sache.

Ein Blick von der Galerie des Hauses ins Erdgeschoss
Ein Blick von der Galerie des Hauses ins Erdgeschoss

Dennoch: Auch ich bilde mir ein die Unterschiede zu schmecken. Ich denke an mein kroatisches Olivenöl aus Cres, das wir letzten Urlaub direkt von der Ölmühle erstanden haben und ich bin – mit dem neuen Wissen – eigentlich recht zufrieden mit dem Einkauf.

Hier dienten Äpfel zur Neutralisierung zwischen den verschiedenen Ölen
Hier dienten Äpfel zur Neutralisierung zwischen den verschiedenen Ölen

Außerdem gibt es ja da auch noch letzte Reste des Olivenöls mit Zitrone von Vanja Dujc (leider eben nur mehr kleine Restbestände) und ich gestehe, dass ich noch während der Verkostung beginne, Pläne zu schmieden, wann ich denn wohl wieder in die Nähe von Koper kommen werde, um ihn und sein köstliches Öl zu kaufen.

Allerdings: Die verschiedenen Olivensorten kenne ich noch immer nicht
Allerdings: Die verschiedenen Olivensorten kenne ich noch immer nicht

Aber: auch das hier Verkostete schmeckt. Zusätzlich werden wir noch mit einem Menü an typischen Speisen der Gegend verwöhnt.

Schnell gemacht und köstlich: Die Frtalja
Schnell gemacht und kostlich: Die Frtalja
Erinnert mich ein bisschen an meine Graupensuppe
Erinnert mich ein bisschen an meine Graupensuppe

Zu Beginn eine Frtalja mit Kräutern, dann eine Art Kraut-Bohnen-Graupensuppe, für die anscheinend jede Familie so ihre eigenes Zubereitungsgeheimnis hat und die sehr lecker schmeckt und zum Abschluss gibt es noch eine Schokotorte, die mit Olivenöl verfeinert wird. Ihr glaubt, das passt nicht? Oh doch! Und wie!

Olivenöl und Schokokuchen? Ja, schmeckt. Einfach einmal ausprobieren
Olivenöl und Schokokuchen? Ja, schmeckt. Einfach einmal ausprobieren

Wieder einmal verlasse ich mit vollgefülltem Bauch die gastliche Stätte. Jetzt wird es echt Zeit ins Bett zu gehen, schließlich haben wir am nächsten Tag eine Menge vor. Obwohl ich schon einmal in Šmartno war (den Bericht über den Besuch und die Geschichte der Stadt findet ihr hier: https://ask-enrico.com/brda) möchte ich mir das Städtchen gerne noch einmal ansehen. Meistens jagt bei Pressereisen ein Termin den anderen und man kann sich gar nicht so richtig umsehen.

Ein morgendlicher Blick vom Balkon aus
Ein morgendlicher Blick vom Balkon aus

Daher auf zeitig in der Früh und raus aus dem Bett. Ein Blick aus meinem kleinen Balkon zeigt leider wenig von der Landschaft. Nebel und leichter Regen hat sich ausgebreitet.

Es nieselt auf die Weinberge der Brda
Es nieselt auf die Weinberge der Brda

Schnell noch einen Café und dann eine kurze Regenpause zum Rundgang nützen. Dabei komme ich auch beim Arthouse Aldilà vorbei, bewundere die Einrichtung und (natürlich) die Enoteca und merke, dass auch diesmal die Kirche des Heiligen Martins geschlossen ist.

Hier Bilder von meinem Rundgang: 

Auch wenn es regnerisch und kühl ist, die Stadt mit ihren krummen Gässchen hat ein eigenes Flair. Hier könnte ich es wirklich einmal länger aushalten. Nicht nur, dass es in den alten Mauern einiges zu entdecken gibt, auch als Ausgangs- und Angelpunkt für Ausflüge in die Brda ist es hier optimal. Aber leider – schon geht es weiter.

Man kann schon außer Atem kommen ...
Man kann schon außer Atem kommen ...

Ein kurzer Abstecher führt uns noch zum Aussichtsturm Gonjače nordöstlich von Šmartno. 144 Stufen führen 23 Meter hoch hinauf und belohnen mit einem 360° Rundblick über die Umgebung.

Doch der Ausblick lohnt selbst an einem regnerischen Tag
Doch der Ausblick lohnt selbst an einem regnerischen Tag

An einem klaren Tag soll man die Dolomiten, die Julischen Alpen, ins Friaul, zum Golf von Triest und zum Wippachtal sehen können. Dieser Blick war mir leider nicht vergönnt, aber macht überhaupt nichts. Die Aussicht war zwar auch hier ein wenig regenverhangen, aber ich hoffe, dass ich durch das Hinaufsteigen wenigstens ein paar Kalorien der Schlemmereien der letzten Tage loswerden konnte.

Doch bald ging es wieder hinunter und bald danach nach Hause. Keine Frage – hierher möchte ich wieder kommen…

Der Besuch erfolgte im Rahmen einer Pressereise auf Einladung von MGM Best Press Story

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