Enricos Reisenotizen

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Wieder geöffnet!

Wunderbar - eine Stelze im Schweizerhaus

 Auch wenn das Virus noch unter uns weilt und man schon noch aufpassen muss und soll – es gibt sie wieder: Die Stelzen im Schweizerhaus!


Es ist eine Institution und besitzt wahrscheinlich den schönsten Gastgarten der Stadt: Das Schweizerhaus im Wiener Prater. Hier an einem lauen Sommertag zu sitzen, ein Krügerl Budweiser und eine Stelze zu genießen hat was.

Für meine bessere Hälfte – aus tiefstem Westen Deutschland stammend, dort wo die Sonne verstaubt – ist ein Schweizerhausbesuch fast ebenso Pflicht wie ein Eis bei unserem „Eisheiligen" Benner. Corona bedingt war beides lange Zeit nicht möglich.

Zartes Fleisch, knusprige Schwarteln und ein kühles Budweiser
Zartes Fleisch, knusprige Schwarteln und ein kühles Budweiser

Doch an einem schönen Tag – vor der derzeitigen Regenperiode – war es dann wieder soweit. Strahlender Sonnenschein und das Schweizerhaus offen.
Manche Legende rankt sich um diese Gaststätte. So soll die „alte" Frau Kolarik früher jede Stelze, die aus der Küche kam, begutachtet haben, ob sie auch wirklich gut gebraten und die Schwarte resch genug war. Angeblich soll es auch eine eigene Mischung des Budweiser Bieres geben, das hier ausgeschenkt wird. Die Biermenge, die hier ausgeschenkt wird, ist angeblich so groß, dass dies möglich ist.

Apropos Bier. Wenn auch das helle Budweiser hier Standard ist, es gibt auch eine Mischung. Ich kenne dieses von meinen Besuchen aus Tschechien und wer es gerne ein bisschen süffiger, würziger und süßer haben möchte, sollte die Mischung einmal probieren.

Diesmal ist aber das helle Budweiser angesagt. Das Krügerl mit – vielleicht noch ein bissl höherer – Schaumkrone und eine wunderbare mittlere Stelze, die uns diesmal vielleicht ein bisserl mehr fett vorkam als sonst. Aber egal. Erstens waren wir schon soo lange nicht mehr hier, vielleicht trübt die Erinnerung und die Schwarte ist knusper-knusprig, das Fleisch herrlich zart, einfach ein Traum. Dazu noch scharfen – er kommt uns wieder schärfer vor als letztes Mal – und süßen Senf, Kren und ein Krautsalat.

Mir läuft heute noch das Wasser im Mund zusammen.

Dazu sitzt man im Freien, plaudert und bedauert die Kellner, die mit Mundschutz ihre Krügel zu den Tischen bringen, sich aber auch dadurch ihre gute Laune nicht verderben lassen.

Auch die Spatzen sind frech wie immer und beäugen die Gäste um festzustellen, ob der eine oder andere Krümel vielleicht doch den Weg zu ihnen findet. Die Kastanienbäume spenden an heißen Tagen wohltuenden Schatten und man sah auch den – überwiegend wienerischen - Gästen an, wie sehr sie sich freuten wieder hier zu sein, wenn gleich auch die Anzahl von früheren typischen Schweizerhaustagen noch entfernt war.

Wir haben den Ausflug auf jeden Fall genossen – Schweizerhaus, wir kommen wieder…

Mein neues Lieblingsmuseum: Albertina modern
A Fiaker, wia man net alle Tag' find ….

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